Über mich

Fotografieren tu ich seit dem 19 Lebensjahr. Es reizte das Ungewisse der Dunkelkammer, eben alles was man heute bequem am PC digital erleben kann.

Bis in die 90er Jahre war die Reportagefotografie der Hauptinhalt des fotografischen Schaffens. Nach der "Verwendung" musste sich das Sichtfenster erst an die Veränderungen gewöhnen, alles wurde Digital und auch neue Gesetzlichkeiten brachten eine andere Sichtweise auf die Realität.
So versuche ich heute die veränderten Wirklichkeiten vor der Kamera zu erfassen ohne mich zu stressen. Ich mag nicht mehr kiloweise Objetivglas durch die Gegend zu tragen; auch mit reduzierter Ausrüstung ist es sehr gut möglich ein weites Spektrum der Fotografie abzudecken ohne das man fachlich sich in eine Schublade einordnen lässt. Fachliche Grenzen erkennen und die speziellen Genres denen überlassen, die in den meisten Fällen über alles erhaben sind, ist mein Motto geworden. Leider ist das Fotografieren heute zu einem Volkssport geworden. Viele kaufen sich teure Apparate und merken dann erst, das auch hinter der Automatik nicht die Perfektion in Persona steht. Die Gewalt des Augenblicks kann man nicht käuflich erwerben, nur im rechten Moment das Richtige tun - den Auslöser zu drücken.

Nicht nur das Schöne, auch das Außergewöhnliche im Alltäglichen, verleiten bei mir den Auslöser zu drücken. Das Herausarbeiten von Strukturen, Linien Flächen und Formen trägt dazu bei das Bilder entstehen, die Ruhe ausstrahlen ohne ganz den Reiz unserer hecktischen Zeit zu verleugnen. So bringen Landschafts- und Architekturfotografie die richtigen Lösungsansätze ohne ganz auf den liebgewordenen Reportcharakter zu verzichten. Ich betrachte mich auch als Dokumentarist unserer Zeit, denn Vergangenheit ohne Dokumentation ist für immer verloren. Extreme Verfremdungen von Fotos lehne ich ab. Sollten sie Interesse an einem meiner Fotos bekunden, setzen sie sich einfach mit mir in Verbindung.

 

Kamera: Nikon D3100 , Sigma 18-200, diverse Filter, Fernauslöser,
Einbeinwanderstativ, Hamastativ